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Die Gitarre | Die Gitarre |
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Seite 4 von 5 Wie ist die Gitarre aufgebautDie grundsätzliche Bauform der GitarreIm Wesentlichen besteht die Gitarre aus einem Korpus (Klankörper), der als sogenannter Resonanzkörper dient und einem damit verbundenen Hals nebst Korpus (Klangkörper, Resonanz-Korpus)Je nach Bauform der Gitarre ist der Korpus unterschiedlich ausgeprägt. Bei akustischen Gitarren (im Gegensatz zur elektrischen Gitarre, Auf dem Korpus befindet sich der Steg, an welchem das untere Ende der Saiten befestigt ist. Auch für den Steg gibt es zahlreiche unterschiedliche Bauformen mit verschiendensten Einstellmöglichkeiten für Saitenlage, exakte Mensur einzelner Saiten oder auch mit Sonderfunktionen (z.B. Gitarrenhals (Hauptbestandteile der Gitarre)Währen es vom Resonanzkörper dem Korpus der Gitarre (engl. Guitar) die verschiedensten Ausführungen gibt, in einigen fällen sogar auf diesen verzichtet wird, ist allen Gitarren der Hals gemeinsam. Eine minimale Gitarre hat ausschließlich einen Hals, über dem zwischen Sattel (am Kopf) und Steg (auf dem Korpus) Saiten der Stärke nach geordnet aufgespannt sind. Ein Beispiel für eine „Hals-Gitarre“ ist die Silent-Guitar von Yamaha. Der Sattel einer Gitarre...Der Sattel einer Gitarre kann aus verschiendenen Materialien bestehen. Am verbreitetsten sind bei Akustischen Gitarren Kunststoff und Knochen (Elfenbein). Beide werden entweder in einer Nut vor dem „nullten“ Bund fixiert ( Bei heutigen Gitarren besteht der Hals nicht aus einem Stück, sondern hat ein aufgeleimtes Griffbrett (engl.: Fret-Board), über das die Gitarrensaiten verlaufen. Diese Konstruktion hat zum einen Vorteile für die Stabilität des Halses, zum anderen hat die Wahl der Hölzer für Hals und Griffbrett einen erheblichen Einfluss auf den Klang und die Bespielbarkeit der Gitarre. Bei klassischen Gitarren mit Darm- oder Kunststoffsaiten besitzt ein einfacher massiver Holzhals ausreichend Stabilität, um dem Zug der Saiten ohne störende Verformung standzuhalten. Viele Gitarren mit Stahlseiten, vor allem E-Gitarren und ganz besonders E-Bässe, besitzen jedoch noch einen in den Hals eingelassenen Der Hals ist je nach Art der Gitarre am Griffbrett flach oder gewölbt, breit oder schmal. Hierbei haben klassische Gitarren eher einen breiten und flachen Hals, Stahlsaitengitarren eher einen schmalen und manchmal gewölbten Hals. Kopf, KopfplatteOberhalb des Halses befindet sich der Kopf (die Kopfplatte), an der die Gitarrensaiten an den Wirbeln (Mechaniken) befestigt sind. Mittels der Mechaniken werden die Saiten gespannt und durch Einstellung der Spannung gestimmt. Der notwendige Druck auf den Sattel entsteht dabei durch die Abwinkelung der Saiten gegenüber dem Hals. Je nach Bauform wird diese Abwinkelung entweder durch die Abwinkelung der Kopfplatte oder durch andere geeignete Maßnahmen wie z. B. Seitenniederhalter oder getstaggerte Mechaniken (zum Ende der Kopfplatte niedriger werdende Wirbel) erzielt. Die Kopfplatte ist immer auch das Erkennungsmerkmal des Gitarrenherstellers. So hat eine Fender Stratocaster und deren zahlreiche Kopien eine ganz andere Form der Kopfplatte als eine Gibson Les Paul. Gitarrenhersteller welche sich aufs Kopieren der beiden Giganten Fender und Gibson spezialisiert haben dürfen besonders die Kopfplatte nicht eins zu eins kopieren. So haben die Nachahmer immer eine etwas angelehnte, vom Orgininal Fender Strat abweichende Bauweise. Außergewöhnliche Bauformen von Kopfplatten gibt es vor allem bei manchen neueren E-Gitarren. So gibt es beispielsweise Klemmsattel, bei denen die Saiten am Sattel arretiert werden, um besonderes in Verbindung mit Vibratosystemen wie dem Floyd-Rose eine bessere Stimmstabilität zu erzielen. Noch extremer ist der komplette Verzicht auf eine Kopfplatte. In beiden Fällen werden die Wirbel durch Stimmmechaniken am Steg ergänzt oder gar ersetzt. Das heißt die eigentliche Stimmfunktion wandert an das andere Saitenende auf dem Korpus. Diese Form tritt häufiger bei E-Bässen auf (einige Modell der Firma Hohner) als bei E-Gitarren. |
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