Ausbildung
Kurse
Online Gitarrenkurs
Die Gitarre | Die Gitarre |
|
|
|
Seite 2 von 5 Ein Vorläufer der Gitarre: die Kithara (griech.: Kythara)Die Griechen erarbeiteten sich langsam Instrumente wie die Kithara (Griechisch: Kythara), die dann später bei den Römern guten Anklang fand. Die Kithara der Griechen war ein Leier-Instrument, die einzige Gemeinsamkeit mit der Gitarre hatte sie in der Art der Klangerzeugung - auch sie wurde gezupft. Der Name Kythara stand dabei nicht nur für ein spezielles Instrument, sondern er war der Oberbegriff für die eigentliche Kythara und ihre Schwester, die Phorminx. Die Sachverhalte zwischen Kithara und der Phorminx sind sehr komplex. Weitere Ähnlichkeiten zwischen der Gitarre und der Kithara bestehen jedoch nicht, abgesehen von der Anschlagtechnik. Aus dieser Zeit stammen auch die koptischen Kerblauten. Die Gitarre erhält Einzug in den mittel-europäischen Raum Durch den Einfluss des Christentums änderten sich auch grundlegend die Anforderungen an die Instrumente. Insbesondere die Entstehung der Mehrstimmigkeit forderte eine Weiterentwicklung der Bauform. Der Resonanzkörper wurde nun überwiegend aus Brettchen zusammengeleimt und die Seitenteile nach außen gebogen, um dem Druck, der durch den angesetzten Im Mittelalter, also tausend Jahre nach Kithara und koptischer Kerblaute bauten dann die Spanier die ersten damals noch 4-saitigen Gitarren. Das Mittelalter brachte dann in Mitteleuropa jede Menge Instrumente mit die aus der Familie der Gitarren stammen, wie z.B. Lyra, Psalter, Cister und Laute. Auch heute wissen wir noch nicht, ob die Guitarra von den Mauren nach Spanien gebracht wurde, als im Jahre 711 n. Chr. Die Gothen von den Mauren vernichtend geschlagen wurden und sie weite Teile Spaniens eroberten. Untersuchungen des Regensburger Gitarreninstituts belegen jedoch die tatsächliche Herkunft, die hier erläutert wird. Die Mauren brachten aus ihrer Heimat ein bereits voll ausgereiftes Instrument, die arabische Laute "oud", mit, welche ohne Die Hintergründe und Entwicklung der VihuelaIn der Zeit um 1500 kam dann die Vihuela ins „Rampenlicht“, welche alle Merkmale der heutigen Gitarre besitzt. Anzumerken ist jedoch, dass die Gitarre und die Vihuela sehr artverwand sind, jedoch nicht mit einander gleichgestellt werden darf. Interessanter Weise beruft sich auch die aktuellste Literatur über diesen entwicklungsgeschichtlichen Zeitabschnitt auf die noch dringend anstehnden intensiveren Forschungen. Am Gitarreninstitut in Regensburg wurde von Georg Norberg die genaueren Differenzen zwischen den beiden Instrumenten untersucht. Das Hauptmerkmal ist wohl der Größenunterschied, denn die Guitarra war deutlich kleiner als die Vihuela. Des Weiteren sei auf deren unterschiedlicher Herkunft und Entwicklungsgeschichte Verwiesen. Nicht nur schriftliche Dokumente vor 1500 berichten davon dass es Vihuela und Guitarra nebeneinander gegeben hat, auch in der gut dokumentierten Zeit nach Erfindung der Buchdruck-Kunst wurde zwischen beiden Instrumenten säuberlich unterschieden.Von der damaligen Vihuela wurden leider nur wenige Exemplare überliefert. Kompositionen für die Vihuela gibt es jedoch auch heute noch, die auf der Gitarre gespielt werden können. Diese sehr anspruchsvollen Werke zeigen, daß die damaligen Vihuelisten große Virtuosen waren wie G. Norberg zu berichten weiß. |
|||||||