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Erste Schritte in Richtung Gitarre Die Geschichte der Gitarre findet ihren Ursprung in der Urzeit der Menschheit, so tief verwurzelt, dass eine genaue Rückführung heute nicht mehr möglich ist. Der erste Schritt in Richtung Gitarre war jedoch getan, als der Mensch Pfeil und Bogen erfand mit dem er seine Beute aus tarnender Entfernung erlegen konnte. Das Abschießen eines Pfeiles versetzte die Darmsaite oder Sehne des Bogens derart in Schwingung, dass dabei Töne entstanden. Verschiendene Experimente im vorasiatischen Raum belegen heute, dass man versuchte, diese Töne zu verstärken. Dazu benutzte der Mensch verschiedene Resonanzkörper. Einer davon war ein ausgetrockneter Schildkröten-Panzer. Dieser, und ein Bogen mit Darm bespannt ergab eine erste banale Form der Gitarre – im wahrsten Sinne des Wortes: „einSaitig“. Die Gitarre als Zupfinstrument begann ihren Siegeszug aber erst, als sie mit mehreren Saiten bestückt worden ist. Eine der ältesten uns überlieferten Darstellungen eines Zupfinstruments stammt von der Siedlung Alaja Huyuk (Anatolische Halbinsel) aus der Zeit rund um 1400 v. Chr. Zeitgleich berufen sich einige Quellen hethitischer und babylonischer Abstammung. Das berühmte Relief von Höyük, entstand zwischen 1400 und 1300 vor Christus, also vor über 3000 Jahren. Wandmalereien, bildhauerische Werke und Reliefdarstellungen überliefern uns aus dieser Zeit eine recht rege und kultivierte Benutzung von Saiteninstrumenten in Ägypten die der heutigen Gitarre schon recht nahe kommen. Nachdem die Hethiter 1500 v. Chr. in das ägyptische Reich eingedrungen waren tauchen die ersten Spießlauten auf.
Die geschichtlichen Vorläufer der Gitarre sind auf dem Weg nach Spanien, in der die Gitarre später ihre Heimat finden soll. Um 1200 werden dort die ersten "Chitarras Latinas" gespielt.
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