RD Glossary
B
- Backdrop
- Als Backdrop wird allgemein ein Transparent bzw. Banner mit dem Bandlogo Namen und/oder Internet-Adresse bezeichnet, das viele Bands hinten auf oder über der Bühne aufhängen. Meist wird aber der schwarze und nach DIN 4102 schwer entflammbarer Molton-Stoff als Backdrop bezeichnet, der auf der Bühnen-Rückseite und -Seiten aufgehängt wird und der Verbesserung der Optik wie auch der Akustik dient.
- Backline
- Zur Backline gehören Instrumente oder Geräte, die für den reinen Betrieb auf der Bühne (Stage-Backline) benötigt werden.
- Backliner
Ein Backliner betreut die Geräte und Instrumente auf der Bühne und ist für den reibungslosen Ablauf zuständig
- Balance
- Der Balance Regler, auch Panoramaregler, kurz Pan Regelt das Lautstärkeverhältnis zwischen den rechten und linken Kanal. nahezu jedes Mischpult verfügt über einen Balance Regler je Kanal. Im Alltag finden wir den Balance Regler an vielen Stereoanlagen.
- Bitcrusher
- Bitcrusher ist ein digitaler Audio-Effekt, der durch die Verringerung der Lautstärkeauflösung von digitalen Audiodaten eine Verzerrung erzeugt.
Eine digitale Aufnahme hat eine Auflösung des Pegels von n Bit, d.h. es gibt 2n Bit mögliche Zustände des Pegels, die durch Zahlen im Dualsystem dargestellt werden. Reduziert man die Zahl n, erniedrigt sich damit die Auflösung. Bei CDs ist eine Auflösung von 16 Bit standart, also 216 mögliche Zustände, was noch nicht als Effekt bezeichnet werden kann, da es nicht wahrgenommen werden kann. Ab ca. 8 Bit ist die Abnahme der Qualität der Aufnahme wahrnehmbar. Die Verzerrung fügt dem Ausgangssignal Obertöne hinzu und zwar so, dass die Wellenform "eckiger" wird. Im Gegensatz dazu wird bei einem analogen Verzerrer, bei dem auch Obertöne generiert werden, die Wellenform aber eher abgerundet, was einen "wärmeren" Klangeindruck vermittelt.
Oft angewandt wird dies bei Electro und ähnlichen Spielarten der elektronischen Musik die bewusst auf Klangqualität verzichten. Ein Beispiel für einen durch den Bitcrusher verzerrten Sound findet sich in der Anfangssequenz des Songs "Chemicals" von der Band "The Notwist". Die Samples des Drumcomputers Roland TR-909 haben z.B. eine Auflösung von 6 Bit. Der Effekt ist in vielen Musik-Programmen standardmäßig integriert. Auch in Hardware kommt er z.B. Modular im Nord Modular/Micro Modular von Clavia vor.
- Bootleg
- Nicht genehmigter, unzulässiger Mitschnitt eines Konzertes
- BPM
- BPM ist die englische Abkürzung für Beats Per Minute (BPM). Das bedeutet, die Geschwindigkeit eines Musikstückes wird in Schlägen pro Minute gemessen. Gemeint sind dabei die Taktschläge, nicht etwa ein Rythmus aus Sechzehntelnoten.
Mit Hilfe eines Metronoms kann der Musiker üben, ein stets konstantes Tempo mit einunddemselben BPM zu spielen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Timing, Timing-Gefühl, Timing-Sicherheit, Timing-Übungen.
- Bünde
- Das Griffbrett einer Gitarre ist durch Bünde unterteilt, die die Verkürzung der Saiten und damit Veränderung der Tonhöhe bewirken, wenn der Spieler seine Finger an oder zwischen sie setzt. Die Bünde bestehen aus Metall, meist aus Neusilberdraht gefertigt und sind mit Widerhaken in das Griffbrett eingelassen.
Früher einmal waren die Bünde aus Schnur oder Darm und um den Hals "gebunden" (wie bei der Gambe) daher auch der Begriff: "Bund".
Bei den meisten Gitarren ändert sich die Tonhöhe von Bund zu Bund um einen Halbton.
Es gibt Saiteninstrumente die keine Bünde haben, so z. B. die Vertreter der Geigenfamilie. In der Pop- und Rockmusik kommt der bundlose ("fretless") E-Bass vor. Das verlangt dem Spieler ein höheres Maß an Präzision ab, um die Töne genau zu treffen. Außerdem ändert sich der Klang des Instrumentes.
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